Weihnachtsbrief 2025
- Peter Lange
- 18. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Liebe Pateneltern, liebe Freunde und Sponsoren,
mit Freude und Dankbarkeit können wir auch in diesem Jahr auf das Fortbestehen von Father Allams Arbeit zur Unterstützung der Kinder in seiner Heimatregion blicken.
Dank Ihrer finanziellen Beiträge, zum Teil schon seit vielen Jahren, können die Patenkinder unterstützt und Aktivitäten vor Ort umgesetzt werden. Nach wie vor sind der Bruder von Father Allam und seine Söhne Chaitanya und Kumar mit Bedacht und Zuverlässigkeit dafür tätig und halten ständigen telefonischen Austausch mit der Geschäftsführung. Die Verwaltung, Buchführung und sonstige Büroarbeit in Indien, liegt nach wie vor in den Händen von Flory, die diese Tätigkeit mit ihrer bekannten Genauigkeit schon viele Jahre ausübt.

Im März dieses Jahres beteiligten wir uns bei der Hilfe für die am stärksten von den verheerenden Überschwemmungen im Distrikt Guntur und Nandamuri Taraka Rama Rao betroffenen Familien. Die Verteilung der notwendigen Hilfsgüter, wie Lebensmittel, Wasserflaschen und Decken, betreute Schwester Mary vom JMJ, ebenso die Initiative, die Familien nach der Katastrophe zu unterstützen, zum Beispiel durch Finanzierung von Nähmaschinen für etwa 38 Familien. Dies verhalf den Menschen vor Ort wieder etwas Stabilität zu erlangen.

Schwester Mary begleitet auch ein neues Projekt und bat hierzu ebenfalls um Unterstützung. Es wurde eine Schule für eine namentlich festgelegte Gruppe von behinderten, aber schulfähigen Kindern eingerichtet. Der Verein wird die schulische Förderung dieser Kinder künftig jährlich unterstützen.

Die Kinder der Schule in Patibandla, seiner Heimatgemeinde, lag Father Allam immer sehr am Herzen. Die ersten Patenschaften entstanden dort. Nun gibt es hier seit 2024 eine sehr positive Veränderung.

Die Schule wird künftig als English Medium School geführt und ein Kindergarten eingerichtet. Die neue Leitung bat uns um weitere finanzielle Unterstützung. Der Besuch einer Medium School bietet den Kindern durch das frühe Erlernen der englischen Sprache sehr gute Chancen zu Studium und Beruf.

Das Magdalena-Schmitt-Center in Hyderabad verhalf in den letzten zwei Jahren 73 jungen Frauen ein Diplom zu erwerben und somit ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Dieses Center, auch von einem Familienmitglied betreut, wurde durch eine Erbschaft möglich und war für 10 Jahre gedacht und finanziell abgesichert. Inzwischen sind die jungen Frauen verpflichtet, ein Monatsgehalt an das Centrum zu entrichten und dadurch ist das Weiterbestehen dieser wertvollen Einrichtung gewährleistet.

Gleichbleibend sind die Unterstützungen der Arbeit der Schwestern von Jeevan Sadan und der des AIDS-Waisenhauses in Machavaram.

Auch die Kosten für die Lehrkräfte in der Schule der Müllkinder werden jährlich übernommen. Samuel Anil Kumar betreut weiterhin die Müllkinder und ihre Familien.
Wir alle danken Ihnen sehr, dass Sie im Sinne von Father Allam, die armen Kinder, Jugendlichen und Hilfsbedürftigen in Indien nicht vergessen und finanziell unterstützen.
Wir wünschen Ihnen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und
alles Gute für 2026 und dazu Gottes Segen.
Wörth, im Advent 2025
Die Vorstandschaft und Geschäftsführung